Kennzeichen toxischer Psychotherapien

Therapiegespräch

Ihre Symptome werden behandelt. Sollten es nicht die Ursachen sein? Diese liegen meist tiefer und oft unvermutet wo ganz anders.

Der Therapeut erweckt den Eindruck, er habe Macht über die Welt des Patienten. Damit erhebt er sich über Sie, er groß, sie klein. Geben Sie die „Macht“ ab, machen Sie sich zum Opfer.

Die Paradoxien des Patienten bleiben erhalten, wenn (s. zuvor) die Therapie weiter dem Opfer-Täter-Modell des Patienten folgt. Sie bleiben „Opfer“, die Unstimmigkeit / Verwirrung bleibt, wenn Therapeuten.

Die Strategien gegen die Selbstwirksamkeit, gegen die Erkenntnis, gegen die Selbstermächtigung, gegen Selbstvertrauen zeigen sich so:

  • „Denken Sie positiv!“, „Das kann man aushalten“, „Ich verschreibe Ihnen mal was.“
  • „Sie haben Recht, das ist schon beängstigend, grenzen Sie sich ab.“
  • „Planen Sie gut und setzen Sie sich Ziele.“
  • „Wir Therapeuten sind ja darin ausgebildet und wissen es besser.“
  • „Diese Techniken werden Ihnen helfen.“

Hypnose – Coaching, Therapie

In unserer Praxis in Urdenbach verschiebt sich der Schwerpunkt noch etwas stärker in Richtung mentale Unterstützung. Mittels begleiteten „Dösens“ (=Trance, auch Hypnose) lassen sich bewußte oder unbewußte Stolpersteine des Lebens bewußt oder unbewußt auflösen.

Dösen erscheint mir tatsächlich ein guter Ausdruck, denn auf die Tiefe einer Trance (=bewußte Konzentration auf ein Thema) spielt keine Rolle.

Es ist ein gutes Mittel, Heilung zu unterstützen. Ein nicht unbedingt seltenes Beispiel: Nach einem Beinbruch ist es nötig das Bein irgendwann wieder zu Belasten, damit der Knochen wachsen kann und die Muskulatur erhalten bleibt. Mentale Gründe verhinderten die Versuche aufzustehen. Nach einer kurzen hypnotischen Intervention war dies möglich. Dabei war es nicht die verständliche Angst ggf. wieder hinzufallen …

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