Das ist das Einführungsthema des ersten Kineveni Abendgesprächs dieses Jahres. Schließlich ist Karneval. Da passt das. Natürlich augenzwinkernd, ein wenig schelmisch.
Der NEUE Termin ist jedoch Mittwoch, 4. Februar, 1800-2100. Das fängt ja gut an.
Bitte geben Sie mir kurz Bescheid, wenn Sie kommen möchten. Sie wissen schon, Planung, Kekse, Tee, Pappnasen, …
Also, willkommen im NEUEN Kalender. Einmal aufschlagen, bitte. Der ist sicherlich neu, wenn er aus Papier ist. (Und selbst dann nicht immer. Meine Friseurin hat ein Kalenderbuch, das dauert ewig…).
Elektronische Kalender gehen einfach weiter. Die Tage gehen einfach weiter. Mal hat man frei, mal weniger. Vorsätze, die gern gemacht werden, macht man auch sonst ab und an. Und? Wird was draus?
Ansonsten ist gerade eine kalte Wetterphase, die Gestirne, unseres inklusive, haben eine Stellung, die es länger kalt und dunkel sein lässt. Wenn wir abwarten, ändert sich das in eine warme Phase. Und noch länger warten, wird es wieder so ähnlich wie jetzt. Was ist also neu?
Nichts ist neu. Nichts ist gut oder schlecht. Bewertung überflüssig. Vergleich? Überflüssig. Denn das Vergangene ist vorbei, eine Illusion nur noch. Und das Künftige wissen wir nicht.
Willkommen also im Jetzt, mit einem neuen Papierkalender vielleicht.
Ihre Symptome werden behandelt. Sollten es nicht die Ursachen sein? Diese liegen meist tiefer und oft unvermutet wo ganz anders.
Der Therapeut erweckt den Eindruck, er habe Macht über die Welt des Patienten. Damit erhebt er sich über Sie, er groß, sie klein. Geben Sie die „Macht“ ab, machen Sie sich zum Opfer.
Die Paradoxien des Patienten bleiben erhalten, wenn (s. zuvor) die Therapie weiter dem Opfer-Täter-Modell des Patienten folgt. Sie bleiben „Opfer“, die Unstimmigkeit / Verwirrung bleibt, wenn Therapeuten.
Die Strategien gegen die Selbstwirksamkeit, gegen die Erkenntnis, gegen die Selbstermächtigung, gegen Selbstvertrauen zeigen sich so:
„Denken Sie positiv!“, „Das kann man aushalten“, „Ich verschreibe Ihnen mal was.“
„Sie haben Recht, das ist schon beängstigend, grenzen Sie sich ab.“
„Planen Sie gut und setzen Sie sich Ziele.“
„Wir Therapeuten sind ja darin ausgebildet und wissen es besser.“
Im Oktober 2018 konnten insgesamt fünf Yurashi-Therapeuten den Anwender-Kurs unterrichten. Im Herbst erhielt ich zusammen mit Frau Dr. med. Dieta Hilla die entsprechende Erlaubnis von Koji Matsunaga in Tokyo.
Aufgrund unterschiedlicher Vorstellung der Verantwortlichen bzw. Beteiligten in Deutschland finden Kurse seit 2025 nur noch in Wuppertal statt.
So gesehen ist Urdenbach nunmehr das Ur-Yurashi oder vielleicht Yurashi classic? Definitiv ist Yurashi in Düsseldorf Urdenbach ideologie- und systemfrei – basic, ohne Geschnacke. Und das klappt gut. Denn Yurashi ist ein Modell, ein Prinzip – einmal Verstanden, ist es vielseitig anwend- und erweiterbar.