- Intro
- Was ist Hypnosetherapie?
- Mit Hypnose behandele ich in meiner Praxis Ängste und Süchte
- Ablauf einer Sitzung
- Wie viele Sitzungen brauche ich, was sind die Kosten und Rahmenbedingungen
- Fragen & Antworten (FAQ) aus Düsseldorf
Intro
Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte und belegte psychotherapeutische Methode, die bei Menschen jeden Alters eingesetzt werden kann. In Deutschland erfolgte die offizielle wissenschaftliche Anerkennung der Hypnotherapie 2006 durch den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP, § 11 Psychotherapeutengesetz). Hypnotische Techniken sind ferner seit 3500 Jahren bekannt.
Meist werden Erkrankungen und Beschwerden wie Ängste und Phobien (zum Beispiel soziale Angst oder Flugangst), Depressionen, Zwangsstörungen, Essstörungen, Suchtverhalten (zum Beispiel Rauchen), chronische Schmerzen, Schlafprobleme, Stressbewältigung und sogar Allergien behandelt. [Mehr zu Ängsten, Streß etc.]
(vgl. z.B. Krämer 2022, DeutschlandfunkKultur.de, AOK-Gesundheitswelt)
Ich bin seit 2016 Heilpraktiker in Düsseldorf und spezialisiert auf Hypnose-Coaching und Hypnose-Therapie, zertifiziert durch das Institut für Hypnosetherapie und Mentaltraining in Mettmann.
Meine Praxis in Düsseldorf ist von Hilden und Baumberg bzw. Langenfeld ebenfalls sehr gut zu erreichen (Anfahrt).
Was ist Hypnosetherapie?
Hypnosetherapie ist eine Form der Psychotherapie, bei der ein entspannter, nach innen gerichtetem Bewusstseinszustand – die sogenannte Trance – genutzt wird, um mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten. In diesem Zustand bleibt die Person wach, ansprechbar und behält die Kontrolle, kann aber innere Bilder, Gefühle und Erinnerungen oft intensiver wahrnehmen und verändern.
Wichtig ist: Hypnosetherapie hat nichts mit Showhypnose oder „Willenlosigkeit“ zu tun, sondern ist eine kooperative Methode, bei der Patient und Therapeut gemeinsam an klar besprochenen Zielen arbeiten. Ein zentrales Merkmal der von mir genutzten CTW-Hypnosetherapie ist das gleichwürdige, auf gegenseitiger Augenhöhe geführte Gespräch.
(vgl. z.B. Eberwein 2013, Deutsches Ärzteblatt, PP 2013; 12(8): 356−7)
Mit Hypnose behandele ich in meiner Praxis Ängste und Süchte
Typischerweise geht es z.B. um Alltagsängste und Sorgen, die Ihnen wohlmöglich die ganze Zeit im Kopf herumkreisen. Neben Panikattacken können das generelle Angstzustände sein, wie das dauernde Grübeln über verschiedene Lebensbereiche (Beruf, Familie, Gesundheit, Geld) sein. Sie fühlen sich vielleicht dauerhaft angespannt oder innerlich „auf Alarm“. Damit einhergehend spüren Sie ggf. körperliche Symptome wie Unruhe, Verspannungen, Herzklopfen, Schwitzen oder Schlafproblemen.
Konkrete Phobien wären Flugangst, Prüfungsangst, Höhenangst, Angst vor Spinnen oder Spritzen. Soziale Ängste sind z.B. die Angst vor Menschenmengen, Vorträgen oder Bewertungen durch andere.
Bei Süchten kennen Sie die Begriffe wie Alkoholsucht, Drogensucht, Nikotinsucht, Spielsucht, aber auch das suchthafte Verhalten mit dem Handy, soziale Medien.
In der therapeutischen Schule, aus der ich komme, verstehen wir „Sucht“ als Verb. Damit ist die Art der Sucht an sich bereits irrelevant. Sollte das Ihr Thema sein und Sie bearbeiten Ihre „Suche“, ist die Lösung nicht mehr weit. Auch hier gilt: „Etwas mehr Mut als Angst“.
Spezielle Themen, mit denen ich mich häufig beschäftige, sind PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung) und ME/CFS (myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Müdigkeitssyndrom).
Ablauf einer Sitzung
- In unserem ersten Gespräch, das Vorgespräch, erzählen Sie mir, was Sie beschäftigt. Ich habe eine Reihe Fragen an Sie, um Sie besser kennen zu lernen und beantworte selbstverständlich Ihre Fragen.
- Die folgende Unterhaltung beginnt damit, daß Sie nochmals mit Ihrem Thema benennen. Eine bequeme und ruhige Umgebung, ohne sich viel zu bewegen, führt Sie bereits in einen fokussierten Zustand, der sich, wenn Sie dann Ihre Augen schließen, noch verstärkt. Unser Gespräch führt uns dann zu Ihren Lösungen. Das Nachspüren Ihrer aktuellen Gefühle ist wesentlich, Sie merken den Unterschied.
- Am Ende vereinbaren wir „Hausaufgaben“. Ohne diese ist eine strukturelle Veränderung im Gehirn nicht möglich. Ein Beispiel: Angst ist etwas Natürliches und Gutes. Chronifizierte Angst, z.B. die Angst vor der Angst, die einen dann quasi lähmt, dagegen nicht. Diese Zustände sind an verschiedenen Orten im Gehirn lokalisiert. Dauerhaft wird eine Besserung nur dann, wenn sich eine neue Haltung entsprechend im Gehirn manifestiert.
Wie viele Sitzungen brauche ich, was sind die Kosten und Rahmenbedingungen
Obwohl die Hypnose eine Kurzzeittherapie ist und damit Langzeittherapien wie die Psychoanalyse deutlich unterbietet, kann es je nach individuellem Reaktionstyp und Thema lange dauern. Es ist alles möglich von einer bis zu deutlich mehr Sitzungen, z.B. 10, 20, … Grundsätzlich ist es verboten und unseriös ein Heilsversprechen abzugeben.
Unser Vorgespräch ist kostenlos. Eine Sitzung kostet € 120.-. Planen Sie vorsichtshalber ca. 2 Stunden ein. Die Honorare für Coaching und Hypnosetherapie werden i.d.R. nicht von Krankenkassen übernommen. Sie können bar oder per Überweisung bezahlen. Die Kosten können Sie steuerlich ggf. als Sonderausgaben geltend machen.
Fragen & Antworten (FAQ) aus Düsseldorf
Einzelstunden kosten meist zwischen 90 € und 150 €. Das Erstgespräch (Anamnese + erste Hypnose) dauert oft länger (90–120 Min.) und liegt zwischen 180 € und 250 €. Pakete für Raucherentwöhnung liegen oft pauschal bei 290 € bis 490 €.
Gesetzliche Kassen: Fast nie. Sie sind in der Regel Selbstzahler.
Private Kassen / Zusatzversicherungen: Ja, oft anteilig erstattungsfähig, sofern der Hypnotiseur nach der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) oder Ärzte (GOÄ) abrechnet. Klären Sie dies vorab mit Ihrer Kasse.
Hypnose ist eine Kurzzeittherapie. Für begrenzte Themen (z. B. Prüfungsangst) reichen oft 3 bis 6 Sitzungen. Bei der Raucherentwöhnung ist oft schon 1 Sitzung (plus evtl. Nachsorge) ausreichend. Tiefere psychische Blockaden können länger dauern.
In Düsseldorf wird oft beides gesucht. Hypnose gilt als nachhaltiger, da sie das Verhalten im Kopf ändert und nicht nur körperliche Symptome unterdrückt. Viele Praxen bieten speziell „Rauchfrei in einer Sitzung“-Konzepte an, oft mit sehr hoher Erfolgsquote.
Nein. Sie behalten die volle Kontrolle. Sie hören alles und können (wenn Sie wollten) jederzeit aufstehen. Sie würden nichts tun oder sagen, was gegen Ihre inneren ethischen Werte verstößt. Es ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, keine Bewusstlosigkeit.
Ja, Ängste sind einer der Hauptgründe für Hypnosetherapie in Düsseldorf. Da Angst im Unterbewusstsein entsteht, kann sie dort auch „umgelernt“ werden. Wichtig: Bei krankhaften Ängsten muss der Behandler eine Heilerlaubnis (Heilpraktiker Psychotherapie) besitzen.
Jeder gesunde Mensch mit normaler Intelligenz ist hypnotisierbar, wenn er sich darauf einlässt. Wer jedoch innerlich „kämpft“ oder testet („Mal sehen, ob er mich kriegt“), blockiert den Erfolg. Es ist eine Kooperation, kein „Wegzaubern“ durch den Therapeuten.
Ja, fast alle modernen Düsseldorfer Praxen bieten dies seit der Pandemie an. Die Wirksamkeit ist vergleichbar mit der Präsenzsitzung, da Sie sich in Ihrem gewohnten, sicheren Zuhause oft sogar schneller entspannen können.
Coaching: Für gesunde Menschen (Rauchen, Abnehmen, Selbstbewusstsein, Sport).
Therapie: Für medizinische Diagnosen (Depression, Panikattacken, Trauma, Schmerz). Achten Sie im Impressum zwingend auf den Titel „Heilpraktiker (Psychotherapie)“ oder „Arzt“.
Oft spüren Klienten schon direkt nach der ersten Sitzung eine deutliche Erleichterung oder Verhaltensänderung. Der Prozess arbeitet jedoch im Unterbewusstsein nach, sodass sich die volle Wirkung oft über 1–2 Wochen entfaltet.
